Die Sozialdemokraten begrüßen die feste Entschlossenheit des designierten Kommissars für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten, jede legislative Initiative einer vorhergehenden sozialen Folgenabschätzung zu unterziehen, insbesondere was die Arbeitszeitrichtlinie und die Revision der Entsenderichtlinie betrifft.
Der Vizepräsident der S&D Fraktion Hannes Swoboda und der Fraktionssprecher für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten Alejandro Cercas erklärten:
„László Andor ist ein selbstbewusster und kompetenter Ökonom mit fundierten Kenntnissen der Arbeitsmarktdynamik und einem klaren Verständnis der dramatischen sozialen Folgen der gegenwärtigen Krise für die europäischen Arbeitnehmer, Pensionisten und Arbeitslosen und insbesondere die am stärksten gefährdeten Menschen.
Die sozialdemokratischen Europaabgeordneten sind überzeugt, dass Andor dank seines Backgrounds und seiner politischen Vision zur Stärkung der EU-Sozialagenda im Rahmen der Strategie EU2020 beitragen und den Ländern Europas helfen wird, die Beschäftigung anzukurbeln und soziale Ungleichheiten zu beseitigen, Missbrauch zu bekämpfen und den sozialen Dialog und die Mitbestimmung zu fördern.
In der nächsten Amtsperiode soll die Kommission eine Exit-Strategie für die aktuelle Krise koordinieren, die den Weg für ein gerechteres Europa ebnen muss. Dafür muss die EU mehr Jobs schaffen, den Zugang zur Aus- und Weiterbildung verbessern, alle Arten der Diskriminierung verbieten und allen Bürgern in der ganzen EU hochwertige Sozialdienstleistungen garantieren. Andor hat klar anerkannt, dass der Ausgangspunkt für eine Exit-Strategie eine Verringerung der Arbeitslosigkeit sein muss.
Andor hat heute bewiesen, dass er fair und pragmatisch an die Aufgabe herangeht und sich seiner Rolle innerhalb der Kommission voll bewusst ist. Auf dieser Grundlage erwarten wir, dass er einen visionären Aktionsplan ausarbeitet, um den Sorgen der europäischen Bürger über ihre Arbeitsplätze und ihr Wohlergehen zu begegnen und um sicherzustellen, dass das soziale Europa hoch oben auf der EU-Agenda steht.“
Paolo Alberti
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EU-Sozialagenda wird in gute Hände gelegt. Der Fraktionssprecher für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten Alejandro Cercas erklärte: ‚László Andor ist ein selbstbewusster und kompetenter Ökonom mit fundierten Kenntnissen der Arbeitsmarktdynamik und einem klaren Verständnis der dramatischen sozialen Folgen der gegenwärtigen Krise für die europäischen Arbeitnehmer, Pensionisten und Arbeitslosen und insbesondere die am stärksten gefährdeten Menschen.‘
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