Führende Europaabgeordnete verurteilten heute die Tötung von rund 15 Menschen bei einem Angriff von israelischen Kommandoeinheiten auf einen Schiffskonvoi mit Hilfslieferungen für den Gaza-Streifen.
Martin Schulz, Vorsitzender der Sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, sagte dazu: „Die Anwendung von tödlicher Gewalt gegen Zivilisten auf diesen Schiffen ist inakzeptabel. Israel hat bei der Militäraktion, die heute auf unseren Fernsehschirmen gezeigt worden ist, die Grenze des Akzeptablen überschritten.
Wir verlangen jetzt Garantien für die Menschen, die von den israelischen Streitkräften festgenommen worden sind. Die internationale Gemeinschaft muss eine Untersuchung durchführen und den israelischen Behörden ihre Abscheu angesichts dieser Morde deutlich machen.“
Die für humanitäre Politik verantwortliche Fraktionsvizevorsitzende Véronique de Keyser, die am Freitag von einer Delegationsreise nach Gaza zurückgekehrt ist, erklärte: „Wir müssen jetzt von Israel verlangen, die Blockade des Gaza-Streifens gänzlich aufzuheben. Nach diesem Vorfall gibt es kein Zurück mehr.“
Der für Außenpolitik zuständige Fraktionsvizevorsitzende Adrian Severin schloss sich der Verurteilung an: „Eine Politik der Gewalt wird keine Lösung bringen, sondern zu weiteren humanitären Tragödien und zu nationaler Unsicherheit für Israelis wie für Palästinenser führen.“
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Martin Schulz & Véronique De Keyser commenting on the killing of about 15 people in Israeli commando raids on ships carrying aid to the Gaza Strip.
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Fraktion der Progressiven Allianz der Sozialdemokraten

Progressive Euro MPs condemn killings off Gaza. Martin Schulz, S&D Group president, said: 'The use of lethal force against civilians on these ships is unacceptable. Israel has crossed a line in the military action shown on our television screens today.'

















